Das Ende der Nebelfestspiele

Am gestrigen Sonntag ging mit dem Schlusstag des Biketoberfestes auch die Rennsaison 2014 zuende. Nach zwei Tagen mit morgendlichem Dicknebel und dadurch bedingten mehrfachen Ausfällen von Trainings- und Qualifikationsläufen, schob sich der brennende Ball gestern gänzlich unverhüllt über den Rand der Motorsportarena. Alle Turns konnten also planmäßig stattfinden. Für loki, der das ganze Wochende über vom Fehlerteufel geplagt sehr selten zum Fahren gekommen war, fing auch der letzte Tag bescheiden an. Über Nacht war Betty’s Zündung angeblieben, was ursächlich für eine entladene Batterie war. So verging Warmup 1 der Pro Thunder ohne RSRP-Beteiligung. Bei el Mecanico hingegen lief es runder. Er verhalf Brunhilde nach scheinbar erfolgloser Reparatur wieder ins Glasfaserkleidchen und startete in freudiger Erwartung der Vortragsprobleme ins erste Warmup. Strahlend berichtete er danach von einer Art magischer Wunderheilung, die Brunhilde über Nacht zuteil geworden sein musste. Alles lief für ihn bestens. Nach seinem zweiten Warmup fühlte der Hondapilot sich sicherlich wohler auf dem Bördekringel und freute sich über seine erste Rundenzeit von unter 1:50. Loki hingegen kam auch in Warmup 2 nicht recht in Schwung. Nach einer 1:44.5 nach ca. der Hälfte der Session bemerkte er erneut Ölgeruch abgestrahlt von der italienischen Inkontinenzia. Wieder brach loki also seinen Trainingslauf ab und ging auf Fehlersuche. Bis zum Rennen war nicht viel Zeit. Nachdem ein vorher unerkanntes Leck entdeckt und abgedichtet war, ging es nun also auf ins letzte Gefecht. Nach einem durchschnittlichen Start, bei dem Betty samt Aufsassen in Summe einen Platz einbüßte, kämpfte sich das Duo innerhalb der nächsten 3 Runden auf Platz 15 vor. Neun Umläufe später, mit Platz 14 im Blick und einer Bestzeit von 1:41.3 im Gepäck, ergatterte loki seinen letzten Saisonpunkt. Er hatte sich mehr vorgenommen und konnte mit dem gesamten Ablauf des diesjährigen Biketoberfestes nicht zufrieden sein.
El Mecanico hingegen lief in seinem zweiten Karriererennen zur Hochform auf. Beflügelt durch die Anwesenheit seiner Freundin eroberte er direkt beim Start 5 Positionen, wovon klassenbereinigt 3 in seine Wertung eingingen. Mit folglichen Rundenzeiten von stabil unter 1:50, wovon die schnellste eine 1:48.2 war, sicherte er sich lange vor Überquerung des Zielstrichs Platz 4 in der TT SuperclassiX F2. Hierzu ergeht unser stolzer Glückwunsch! Es wurden nun Equipment verstaut, viele Hände zum Abschied in die Winterpause geschüttelt und etliche Wünsche auf ein Wiedersehen in 2015 ausgetauscht. Die Autobahn trug uns bis 23:00 Uhr zwar nicht ganz staufrei aber doch recht zügig zurück ins Ländle.

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